Datenschutz ist Chefsache

 

Wussten Sie, dass der Schutz von Personenbezogenen Daten im Rahmen des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) für jedes Unternehmen vorgeschrieben ist?

Wenn bei Ihnen mehr als neun Mitarbeiter mit der automatisierten Verarbeitung Perzogenbezogener Daten beschäftigt sind (z.B. jeweils drei Mitarbeiter im technischen Außendienst, Vertrieb und in der Auftragsbearbeitung), dann müssen Sie einen Datenschutzbeauftragten (DSB) bestellen.

Wenn Sie die o. g. Frage mit „Nein“ beantwortet haben, gehören Sie zu einem Großteil kleiner und mittelständischer Unternehmen, die sich dieser Tatsache nicht bewusst sind. Was die häufigsten Fehler beim praktischenDatenschutz sind und wie der Mittelstand den Datenschutz idealerweise umsetzen kann, erläutern wir in einem Kurz-Interview mit dem Datenschutz-Experten Aykut Bader:

HERR BADER, KÖNNEN SIE UNS KURZ ERKLÄREN, WAS EIGENTLICH PERSONENBEZOGENE DATEN SIND?

Personenbezogene Daten sind Daten, die einen Rückschluss auf eine natürliche Person geben, z. B. Kundendaten, Firma, Name, Anschrift, Geburtstdatum etc. Das BDSG kommt nur dann zur Anwendung, wenn z. B. der technische Aussendienst oder der Vertrieb mit solchen personenbezogenen Daten zu tun hat. Kritisch sind die Auswirkungen auf das BDSG, wenn es um die Weitergabe von Kundendaten an Dritte geht.

 

WELCHES SIND DIE HÄUFIGSTEN FEHLER, DIE SIE BEI UNTERNEHMEN VORFINDEN, WENN ES ZU EINER STRITTIGEN SITUATION GEKOMMEN IST?

Meist sind die Unternehmen schlecht oder gar nicht auf einen „Ernstfall“ eingerichtet und dann völlig überrascht, wenn sich verärgerte Mitarbeiter, Mitbewerber, Kunden oder die Aufsichtsbehörde ankündigen. Daher ist es wichtig, Abläufe und Formulare rechtzeitig zu definieren.

WO SEHEN SIE DIE GRÖSSTEN SCHWACHSTELLEN IN DER PRAXIS, WENN ES UM DIE UMSETZUNG DES GESETZLICHEN DATENSCHUTZES GEHT?

Zumeist ist der interne Datenschutzbeauftragte (DSB) überlastet oder hat eine Alibi-Funktion. Auch die fehlende Fachkunde, eine Kombination aus IT (Technik), Recht und Organisation ist eine große Herausforderung. So ist der DSB z. B. verantwortlich für die Schulung von Mitarbeitern, die Gewährleistung der Rechte von Betroffenen und berät bei der Umsetzung von technischen und organisatorischen Maßnahmen. Diese vielfältige Fachkunde ist sogar gesetzlich vorgeschrieben!

Und Achtung – bestimmte Personenkreise (z. B. IT- oder Personalleitung) sind als interner DSB ausgeschlossen, da es sonst zu einem Interessenskonflikt kommen würde. Der Kontrollierte darf nicht zum Kontrollierenden werden!

HERR BADER – WAS EMPFEHLEN SIE BESONDERS DEM MITTELSTAND?

Vor dem Hintergrund des erweiterten Kündigungsschutzes und den höheren Kosten (Fortbildung, Zeitaufwand etc.) für den internen DSB sprechen alle Gründe für die Bestellung eines externen DSB. Diese sind zur Neutralität, Transparenz und Unabhängigkeit verpflichtet und die Unternehmen profitieren von der hohen Kompetenz und dem umfangreichen Know-How.

 

DATENSCHUTZ DER SICH LOHNT
Nehmen Sie den Datenschutz nicht als eine Last wahr, sondern als eine wirtschaftliche Notwendigkeit, die wertvollsten Güter Ihres Unternehmens zu schützen – Ihre Kundendaten und den guten Ruf Ihres Unternehmens! Zusätzlich erhöhen Sie das Vertrauen Ihrer Kunden in die Geschäftsbeziehung mit Ihnen, wenn Sie den Datenschutz aktiv kommunizieren!

 

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