Private Geräte im Home Office – eine Gefahr!

Private Geräte im Home Office – eine Gefahr!

Heutzutage ist das Home Office unverzichtbar. Im Idealfall können Ihre Mitarbeiter problemlos von zu Hause aus arbeiten. Doch ist es möglich, dass Ihre Mitarbeiter sicher von zu Hause aus arbeiten, ohne die Sicherheit des gesamten Unternehmens zu gefährden? Können Sie überhaupt ein sicheres Home Office bieten?

Welche Risiken und Gefahren bestehen dabei?

Im folgenden Artikel werden wir diese Fragen beantworten und erläutern.

Home Office – nur mit Geräten aus dem Unternehmen!

Es ist praktisch, von zu Hause aus zu arbeiten. Aber dadurch entsteht ein ungewöhnlich hoher Bedarf an Laptops und anderen mobilen Geräten des Unternehmens. Wenn dieser Bedarf nicht gedeckt werden kann, stellt dies ein großes Problem dar. Was tun, wenn ein Mitarbeiter im Home Office arbeiten soll, aber keinen Firmenlaptop zur Verfügung hat?

Eine mögliche Lösung, die in Betracht gezogen werden könnte, ist die Nutzung des privaten PCs des Mitarbeiters. Schließlich könnte er sich ja per VPN-Tunnel sicher mit dem Unternehmensnetzwerk verbinden. Vermeiden Sie dies jedoch unbedingt!

Warum private Geräte eine Gefahr für Ihr Unternehmen darstellen

Private Geräte dürfen auf keinen Fall über einen VPN-Tunnel auf Ihr Unternehmensnetzwerk zugreifen, da Sie nicht kontrollieren können, ob diese Geräte sicher sind. Es besteht die Gefahr, dass auf diesen privaten PCs unerkannte Viren oder andere Schadsoftware vorhanden sind, die so in Ihr Unternehmensnetzwerk gelangen können. Selbst eine VPN-Verbindung bietet hier keinen Schutz, da Schadsoftware diesen Weg nutzen kann, um sich im Unternehmensnetzwerk auszubreiten. Zusätzlich besteht die Gefahr, dass Schadsoftware auf einem privaten PC Zugriff auf Unternehmensdaten oder personenbezogene Daten erhält.

Vor dem Hintergrund der DSGVO ist das eine erhebliche Bedrohung.

Vielleicht fragen Sie sich, was der Unterschied zwischen privaten Geräten und Ihren Firmengeräten ist. Firmengeräte können wesentlich besser geschützt werden! Sie haben die Möglichkeit, diese Geräte durch eine Firewall, zentral verwaltete Richtlinien oder Einstellungen und andere Sicherheitssysteme professionell abzusichern. Private Geräte verfügen in der Regel nur über ein Virenschutzprogramm und sind daher wesentlich anfälliger für Schadsoftware. Zudem wissen Sie nicht, wie die Geräte bisher verwendet wurden
und welche Webseiten besucht wurden. Auch der Status der Sicherheitsupdates ist unklar.

Was, wenn der private PC seit Jahren nicht aktualisiert wurde?

Fazit: Home Office nie mit privaten Geräten!

Seien Sie sich der Gefahren bewusst! Wenn Sie Home Office ermöglichen, müssen Sie sicherstellen, dass Ihre Mitarbeiter mit Firmengeräten ausgestattet sind. Sollten keine Laptops verfügbar sein, beschaffen Sie stattdessen PCs und konfigurieren Sie diese nach den Unternehmensrichtlinien. Cyberkriminelle
werden die aktuelle Situation skrupellos ausnutzen und Unternehmen angreifen, die keine ausreichenden Schutzmaßnahmen getroffen haben. Ein Cyberangriff in dieser Zeit kann ein Unternehmen in den Ruin treiben!

Daher unsere dringende Bitte: Vernachlässigen Sie nicht die IT-Sicherheit Ihres Netzwerks – sie ist wichtiger denn je!

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